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headerBericht der Solidaritätsdelegation der SDAJ in Griechenland „Keiner bleibt alleine“

Freitag, 9. Oktober 2015, 19 Uhr
im Magda-Thürey-Zentrum (MTZ)
Lindenallee 72 (Eimsbüttel)

Im September 2015, mitten im Wahlkampf, waren wir zu Besuch beim Jugendverband KNE der KKE. Über beide wird hierzulande das Bild verbreitet, sie stünde nur mit erhobenen Zeigefinger neben der Bewegung. Aber ist es nicht richtig, der Arbeiterklasse reinen Wein einzuschenken? Muss man, wenn man es aus einer marxistischen Analyse der Lage weiß, nicht vorher sagen, dass weder eine sozialdemokratische Parlamentsfraktion, weder die Beteiligung an einer kapitalistischen Regierung noch Verhandlungen mit der imperialistischen EU die Lage verbessern werden? Und was das daneben stehen angeht: Wir besuchen Projekte, in denen die KNE in der ersten Reihe des aktiven Kampfes gegen das Verelendungsdiktat steht und werden Euch darüber berichten.

Angefragt ist eine Vertreterin der KNE. Im Anschluss öffnet der Havanna Club.

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DemozugUnter diesem Motto fand am Samstag eine große Demonstration in Hamburgs Innenstadt statt. Im Vorfeld bereits von über 600 Organisationen unterstützt, machte sich der Demozug mit über 10.000 Teilnehmern vom Hachmannplatz auf zum Gänsemarkt, wo eine Abschlusskundgebung mit Konzert stattfinden sollte. Dabei war der Tonus „Kein Fußbreit den Faschisten!“, welcher auch erfolgreich umgesetzt wurde. Die breite Mobilisation gegen einen möglichen Naziaufmarsch in Hamburg bewirkte, dass eine Versammlung der Rechten im Vorfeld auf allen Ebenen verboten wurde. Trotzdem machten immer wieder Nazis die Straßen in Kleingruppen unsicher und versuchten in Hamburg Präsenz zu zeigen. Die SDAJ zog gemeinsam mit immer mehr werdenden Jugendlichen lautstark vom Jungfernstieg zum Hauptbahnhof, um dort den ankommenden Nazis den Weg zu versperren.20150912_132910 - Kopie Mit breiten Blockaden stoppten wir den Zugverkehr am Hamburger Hauptbahnhof und verhinderten, dass die Rechten hier Fuß fassen. Durch Rufe wie „Hinter dem Faschismus steht das Kapital, der Kampf um Befreiung ist international!“ haben wir verdeutlicht, dass unsere Probleme wie Wohnungsnot, Ausbildungsmangel oder miese Praktika nicht durch Flüchtlinge oder „Sozialschmarotzer“ zustande kommen, sondern dem Kapital dienen.